Die Christuskirche
in
Friedrichskoog

rechts:
...
als Gemälde von
Marina Wendler (Schwerin)

unten:
...die Glasfront von innen

Seit 1964 hat der Gemeindebezirk Friedrichskoog eine eigene Kirche. Das war für die Menschen damals eine Erleichterung; denn der Weg nach Kronprinzenkoog war mitunter doch etwas beschwerlich. Dabei war die Entstehungsgeschichte abenteuerlich: Es entstand das Gerücht, dass Friedrichskoog in einer Sturmflut untergehen würde, wenn es eine eigene Kirche bekäme.
Und 1962, im Jahr der Grundsteinlegung, gab es tatsächlich eine schwere Flut. Aber bis heute steht die Kirche und wird von der Bevölkerung gut besucht.
2004, zum 40jährigen Bestehen, bekam sie den Namen Christuskirche.

Es ist eine kleine Kirche mit gut 130 Sitzplätzen, die dem Besucher das Gefühl von Ruhe und Geborgenheit vermittelt. Der Flügelaltar ist geschmückt mit geschnitzten Bildern, die biblische Motive darstellen und die Einwohner an ihre Umgebung erinnern (z.B. der gute Hirte, der sinkende Petrus und die große Ernte). Die Westfront bildet ein großes buntes Glasfenster, das den segnenden Christus darstellt. Zwei Schiffsmodelle (unten) erinnern den Betrachter daran, dass im Gemeindebezirk Friedrichskoog neben der Landwirtschaft und dem Tourismus, auch die Fischerei ein wichtiges Standbein darstellt.

Christuskirche Friedrichskoog